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Statusbericht des ersten Monats

Wie ihr sicher wisst bin ich am 24.8. in Frankfurt losgeflogen. Auf dem Weg nach Frankfurt wurde ich ueberraschender Weise von meiner Schwester aus dem Schlaf gerissen, die mir eigentlich den Sonntag zuvor gesagt hat das wir uns nicht mehr sehen. Es war eine gelungene und echt schoene Ueberraschung!
Auf dem Flughafen hab ich dann mein letztes Bier getrunken ( ) und mich dann von meinen Eltern und meiner Schwester verabschiedet. Im Check-in Bereich habe ich dann ein paar Leute von unserer VBT (Vorbereitungstagung) getroffen, mit denen ich dann auch den etwa 8 Stunden langen Flug verbracht habe.
In Washington angekommen habe ich mein Gepaeck erst einmal wieder eingecheckt. Dann wurde mir gesagt das ich 6 stunden allein warten muss. Was die natuerlich nich wussten war das ich das erhofft hatte. Ich bin also zum naechsten Telefon gesprintet(unterwegs habe ich mir noch Kaugummi gekauft um an Kleingeld zu kommen) und habe Susi angerufen, die mir angeboten hatte mich auf dem Flughafen zu besuchen. Gesagt, getan. Wir redeten etwa 2 Stunden lang bei einem Cafe ueber Gott und die Welt, bevor ich, mittlerweile totmuede, wieder eincheckte, um meinen Anschlussflug nach Greensboro nicht zu verpassen.
Von dem Flug weiss ich nicht viel. Ich bin ins Flugzeug gestiegen und eingeschlafen sobald ich sahs. Aufgewacht bin ich erst im Landeanflug ueber Greensboro. Auch dieser Flug verlief ohne Probleme und nachdem ich meine Koffer geholt hatte, bin ich Richtung Ausgang gelaufen. Da hat mich dann schon meine Ankunftsfamilie und noch ein Haufen anderer Leute erwartet (mit Luftballons).
Die anderen Leute waren wie sich spaeter herraus stellte: mein Arearep Mrilyn, Tom und seine Frau (meine Gasteltern ueber das erste Wochenende), Doris (eine Frau von YFU), Alechandro (ein Austauschschueler aus Mexico der bei Tom und seiner Frau wohnt) und Viesturs (ein Austauschschuler der bei Doris wohnt und von dem ich nie sein Herkunftsland verstehe).
Nach kurzer Begruessung und Vorstellung haben wir uns dann gleich wieder verabschiedet und sind mit dem Auto nach Hause gefahren, wo ich mich erst einmal ein wenig ausgeschlafen habe.
Die naechsten Tage waren nicht so spannend. Am Freitag hatte ich mein erstes Footballspiel gesehn und ich bin oft mit Tom rumgefahren um Ladgegeraete etc. fuer all meine technischen Geraete zu besorgen.
Am Sonntag bin ich dann in meine richtige Familie gekommen, die in der Nacht zuvor aus Spanien zurueck gekehrt war. Ich sah zum ersten mal das wirklich schoene und grosse Haus und natuerlich meine Familie.
Wir haben uns dann ein wenig unterhalten un ich habe angefangen meinen Kleiderschrank einzuraeumen. Spaeter sind wir dann essen gefahren und ich habe meinen ersten amerikanischen Cheeseburger gegessen, der nicht wirklich anderst schmeckt als bei uns im McDonalds.
Am Montag bin ich dann das erste mal in die Schule gegangen. Einen Tag spaeter als die anderen die schon Freitag hin mussten. Das erste was ich sah waren sehr sehr viele unterschiedliche Schueler die in sehr sehr vielen kleinen bis mittelgrossen Gruppen standen und aus die Klingel warteten. Vor der ersten Stunde mussten alle Schueler in den sogenannten Homeroom (soetwas wie ein Klassenraum). In meinem Homeroom waren ausschliesslich Austauschschuler und neben Schuelern aus Asien, verschiedenen spanischsprachigen und franzoesischsprachigen Laendern traf ich zwei weitere Deutsche (Claudia und Jakob) und eine Schweizerin (Patrizia). Anschliessend gingen wir in unseren normalen Schulalltag ueber. Jeden Tag die selben 6 Faecher: Spanisch, Englisch, Physik, Sport, amerikanische Geschichte und Mathe. Die ersten Tage waren nicht sehr spannend. Alle Lehrer haben uns gesagt was wir fuer ihren unterricht brauchen. Von Heftern ueber Papier bis zum Bleistift wurde uns alles Haargenau beschrieben und so verging die erste Schulwoche recht schnell.
Am folgenden, verlaengerten Wochenende (Montag war Laborday(=Tag der Arbeit)) bin ich mit meiner Familie an den Strand der Atlantikkueste in South Carolina gefahren, die dort ein eigenes Ferienhaus besitzt, das sie vermieten wenn sie es nicht selbst benutzten. Es war ein nettes Wochenende und ich habe einige weitere Familienmitglieder kennengelernt (die Schwestern meines Vaters und ihre Famile).
Nach einer nicht ganz so spannenden Woche Schule bin ich am darauf folgenden Wochenende mit der Jugendgruppe der Kirche, welche meine Familie besucht, auf einen Trip in die Berge gefahren. Auch das war ein nettes Wochenende, auf dem ich viele nette Leute in meinem Alter kennen gelernt habe.
Am darauf folgenden Wochenende waren wir Freitag einkaufen. Es gibt hier wirklich schoene und, im Vergleich zu Deutschland, preiswerte Sachen. Nach der kleinen "Shoppingtour" sind alle die mit waren (7 Personen) mit zu uns nach Hause gekommen und wir haben zusammen eine DVD angesehn. War ein ganz netter Abend. Am Samstag bin ich dann mit meinem Bruder und Vater auf einen Boyscout (soetwas wie Pfandfinder) -trip gefahren. Wir waren an einem wunderschoenen See und ich bin zum ersten Mal Wasserski gefahren und scheine mich ganz gut geschlagen zu haben.
Es gab dann noch Schwein, das ein wenig anders als in Deutschalnd zubereitet wurde aber trotzdem ganz gut schmeckte. Nach einem Lagerfeuer sind wir dann wieder zurueck nach Hause gefahren und den Sonntag habe ich mit Nichtstun verbracht.
Das daurauf folgende Wochenende war das erste, an dem wir noch nichts geplant hatten. Am Freitag waren wieder ein paar Leute bei uns und wir haben eine DVD angesehn. Am Samstag war vormittags ein YFU Treffen auf dem wir ueber unsere bis jetzigen Erfahrungen und Probleme redeten und ich stellte fest das ich nicht wirklich Probleme habe! Am Abend sind wir dann mit einigen Freunden ins Kino gegangen und obwohl ich nicht alles genau verstanden habe, habe ich den Film im Ganzen verstanden! Den darauffolgenden Sonntag sind wir am Abend zum Jugendgruppentreffen der Kirche gegangen was auch sehr lustig war.
Die darauffolgende Schulwoche war eine ganz besondere. Am Freitag stand DAS Footballspiel des Jahres auf dem Programm. In der ganzen Woche standen die Tage unter bestimmten Themen und die Schuler kleideten sich dementsprechend. So war Dienstag z.B. Flashbackday und alle Schuler kleideten sich nach einer Vergangenen Zeit ihrer Wahl. Von Steinzeit ueber das alte Rom und Griechenland bis hin zu den 70ern und 90ern war alles vertreten. Am Mittwoch war Counrty and Westernday und alle Schueler verkleideten sich als Cowboys/-girls oder Indianer. Es war eine sehr lustige und abwechslungsreiche Woche, die vom Footballspiel gegen Page, eine andere Schule, die unser groesster Rivale ist, gekroent wurde. Freitag stand unter dem Motto blue and white und die ganze Schule war in blau und weiss gekleidet, die Farben unserer Schule, und nach einem spannenden Spiel konnten wir zum Glueck unseren Sieg bei einem Lagerfeuer feiern.
Heute ist ein nicht ganz so spannender Tag. ich sitzte seit etwa 3 Stunden vor dem Computer und schreibe diesen Eintrag. Spaeter werde ich mich vielleicht noch mit ein paar freunden treffen.

Also bis demnaechst!
euer Ben
29.9.06 03:12





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